Ein paar Blätter auf dem Rasen wirken harmlos — eine geschlossene Laubdecke über mehrere Wochen ist es nicht. Warum liegen gelassenes Laub dem Rasen mehr schadet, als viele denken, und wie ein fester Termin hilft.

Warum Laub liegen lassen dem Rasen schadet

Eine dichte Laubschicht blockiert Licht und Luft. Bleibt sie über längere Zeit liegen, vor allem bei feuchtem Wetter, können darunter Fäulnis und Pilzbefall entstehen — der Rasen wird gelb oder stirbt an den betroffenen Stellen ganz ab. Im Frühjahr zeigt sich das oft erst, wenn es zu spät ist.

⚠️ Faustregel: Sobald das Laub den Rasen zu mehr als etwa einem Drittel bedeckt, sollte spätestens entfernt werden.

Warum ein Einzeltermin oft nicht reicht

Der Laubfall zieht sich über Wochen — je nach Baumbestand von Anfang Oktober bis in den Dezember. Ein einzelner Termin erwischt meist nur einen Teil des Laubs, während der Rest weiter fällt. Sinnvoller ist ein Rhythmus mit mehreren Terminen über die Hauptfallzeit verteilt.

Was ist mit Laub auf Wegen und Terrassen?

Nasses Laub auf befestigten Flächen wird schnell rutschig — ähnlich wie Glätte im Winter. Gerade auf Zuwegen und Terrassen lohnt sich deshalb ein regelmäßiger Blick, nicht nur auf der Rasenfläche.

Kurz zusammengefasst
  • Liegen gelassenes Laub kann den Rasen dauerhaft schädigen
  • Ab ca. einem Drittel Bedeckung sollte entfernt werden
  • Mehrere Termine über die Fallzeit verteilt sind sinnvoller als einer
  • Auch Wege und Terrassen sollten mit im Blick behalten werden

Im Rahmen der Gartenpflege im ABO ist die Laubentfernung im Herbst bereits eingeplant — Sie müssen nicht selbst den richtigen Zeitpunkt abpassen.